SPD-Ratsfraktion beantragt neues Ordnungskonzept gegen Hundehaufen in Aachen
Die SPD-Ratsfraktion schlägt ein neues Konzept gegen die Verunreinigungen durch Hundehaufen auf öffentlichen Straßen, Plätzen und in Grünanlagen vor und will aus diesem Grund die geltende Straßenverordnung ändern. „Die jetzige Regelung führt unter anderem dazu, dass Gassiwiesen verdreckt und öffentliche Straßen, Plätze und Grünanlagen vielfach selbst dort verschmutzt sind, wo die Stadt in Hundestationen kostenlose Müllbeutel zur Entsorgung anbietet“ beschreibt Ratsherr Michael Servos das Problem.
Angestoßen durch die Bitte einer Anwohnerin aus seinem Wahlkreis und dank der Mithilfe eines engagierten Hundebesitzers sind folgende Eckpunkte in das neue SPD-Konzept eingeflossen:
1. Die bisher im Rahmen eines Modellprojekts an der Oppenhoffalle angebotenen „Hundestationen“ an denen Hundehalterinnen und Hundehalter kostenlos Plastikbeutel zur Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ziehen und anschließend entsorgen können, werden abgeschafft. Stattdessen werden die Hundehalterinnen und Hundehalter verpflichtet selbst für die Beseitigung der Hundehaufen zu sorgen. Konkret bedeutet dies, dass geeignete Beutel oder Behälter für die Entsorgung mitgeführt und bereitgehalten werden müssen. Ob diese Verpflichtung eingehalten wird, sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes kontrollieren dürfen.
2. Nur auf Straßen, Wegen und in Grünanlagen, wo das freie Umherlaufen ausdrücklich erlaubt wird, sollen Hunde zukünftig ohne Leine herumlaufen können. Die Stadtverwaltung soll einen Vorschlag für geeignete Freilaufflächen erarbeiten.
3. Die „Gassiwiesen“ bisheriger Machart sollen auf den Prüfstand. Der Ratsantrag sieht vor, dass die Verwaltung den gegenwärtigen Zustand, die Auffindbarkeit der Wiesen anhand der bestehenden Beschilderung sowie die jährlichen Unterhalts- und Betriebskosten überprüft und einen Vorschlag für die sinnvolle Weiternutzung der Flächen macht.
Herzlich willkommen!



Mai 30th, 2012 at 11:36
[...] der Antrag der SPD zum Thema, der seit Februar 2010 unbearbeitet geblieben [...]